Was tun bei einem verdächtigen Jobangebot?
Wenn Ihnen eine Stellenanzeige oder ein Kontakt verdächtig erscheint, handeln Sie ruhig und geben Sie zunächst keine weiteren Daten weiter. Ein früher Abbruch kann weiteren Schaden verhindern.
Eine Bewerbung enthält viele persönliche Informationen. Geben Sie nur Daten weiter, die für den jeweiligen Schritt des Bewerbungsverfahrens erforderlich und angemessen sind.
· 1 Min. Lesezeit
Eine Bewerbung enthält viele persönliche Informationen. Geben Sie nur Daten weiter, die für den jeweiligen Schritt des Bewerbungsverfahrens erforderlich und angemessen sind.
Zu einer Bewerbung gehören häufig Name, Kontaktmöglichkeiten, beruflicher Werdegang, Qualifikationen und Bewerbungsunterlagen. Überlegen Sie vor dem Versand, welche Angaben für die Stelle tatsächlich benötigt werden.
Besonders sensible Unterlagen und Informationen sollten nicht ohne nachvollziehbaren Grund bereits beim ersten Kontakt verlangt werden.
Dazu zählen insbesondere:
Passwörter, PINs und TANs werden für eine Bewerbung nicht benötigt und sollten niemals weitergegeben werden. Bank- und Steuerdaten können bei einer tatsächlichen Einstellung erforderlich werden, normalerweise aber erst in einem nachvollziehbaren Vertrags- und Personalprozess.
Prüfen Sie Lebenslauf und Anlagen auf unnötige Angaben. Je nach Bewerbung können etwa vollständige Privatadresse, Geburtsdatum oder ein Foto entbehrlich sein. Versenden Sie Unterlagen möglichst über den vorgesehenen Bewerbungsweg und nicht über unbekannte Datei- oder Messenger-Dienste.
Öffnen Sie unerwartete Anhänge und Links nur mit Vorsicht. Angebliche Bewerbungsformulare oder Videokonferenzprogramme können dazu dienen, Zugangsdaten abzufragen oder schädliche Software zu verbreiten.
Stellen Sie sich drei Fragen:
Wenn eine dieser Fragen unklar bleibt, sollten Sie zunächst über einen unabhängig geprüften Kontakt beim Unternehmen nachfragen.
Kostenlos und ohne Anmeldung: Anschreiben und Lebenslauf-Texte in wenigen Minuten.
Wenn Ihnen eine Stellenanzeige oder ein Kontakt verdächtig erscheint, handeln Sie ruhig und geben Sie zunächst keine weiteren Daten weiter. Ein früher Abbruch kann weiteren Schaden verhindern.
Ein geordneter Bewerbungsprozess schützt beide Seiten. Achten Sie darauf, dass Kommunikation, Gesprächspartner und verwendete Kanäle zum angegebenen Unternehmen passen.
Bei einer normalen Bewerbung bezahlt der Bewerber den Arbeitgeber nicht. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn ein Jobangebot mit Vorauszahlungen, Geldtransfers, Warenversand oder der Nutzung privater Konten verbunden wird.